Berlin, 22. Mai 2025 – Bei der Anschalt-Konferenz in Berlin kamen Vertreter aus Politik und Wissenschaft zusammen, um über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland zu diskutieren. Im Fokus stand dabei eine Forderung, die in den letzten Jahren zunehmend an Brisanz gewonnen hat: die Reaktivierung stillgelegter deutscher Kernkraftwerke.
Vertreterinnen und Vertreter der Union, SPD, Grünen und FDP äußerten sich offen für eine Neubewertung der Energiepolitik im Lichte aktueller Versorgungsengpässe und geopolitischer Herausforderungen. Der überparteiliche Konsens, der sich auf der Konferenz abzeichnete, lässt auf eine politische Kehrtwende in Bezug auf die Atomenergie schließen – ein Thema, das in Deutschland lange Zeit als erledigt galt.
Auch Bundestagsabgeordnete der AfD nahmen an der Veranstaltung teil. Sichtbar unter den Teilnehmenden waren unter anderem:


Die Konferenz wurde auch von der Organisation Nuklearia begleitet, die sich für eine wissenschaftsbasierte Debatte über Kernenergie einsetzt. Die Veranstalter betonten, dass es an der Zeit sei, ideologische Gräben zu überwinden und die Energiepolitik pragmatisch und technologieoffen neu zu denken.
Mit Blick auf die zunehmende Stromnachfrage und das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 könnte die Rückkehr zur Kernenergie für Deutschland ein realistisches Szenario werden – zumindest wenn es nach den Teilnehmern der Anschalt-Konferenz geht.
Otto Strauß, 1. Juni 2025
